Wettquoten-Konverter

Konvertieren Sie Quoten in wichtige Formate und verstehen Sie die wahre Wahrscheinlichkeit hinter jedem Preis.

Unabhängig Redaktionsrichtlinie So testen wir Zuletzt aktualisiert 2026-05-16

Quoten-Umrechnungsrechner

Geben Sie einen Quotenwert ein und wählen Sie das Format. Das Tool konvertiert ihn in alle anderen Formate, zeigt die implizierte Wahrscheinlichkeit an und berechnet optional den Gewinn, wenn Sie einen Einsatz hinzufügen.

Geben Sie den Kurs genau wie angegeben ein (z. B. 2.10, 5/2, +150 oder -120). Achten Sie bei amerikanischen Quoten auf das Vorzeichen — +150 und -150 sind völlig unterschiedliche Preise.
Wählen Sie das Format der eingegebenen Zahl: Dezimal (2.50), Bruch (3/2) oder Amerikanisch (+150 / -200).
Fügen Sie einen Einsatz hinzu, um Gesamtauszahlung und Nettogewinn zu diesem Kurs zu sehen. Für die reine Umrechnung kann das Feld leer bleiben.
Legt das Währungssymbol für Auszahlung und Gewinn fest. Auf die Umrechnung selbst hat es keinen Einfluss.

Tiefgehende Untersuchung

Jedes Quotenformat kodiert dieselben zwei Zahlen: wie viel eine gewonnene Wette auszahlt und wie wahrscheinlich der Buchmacher den Ausgang einschätzt. Die Umrechnung macht diese Wahrscheinlichkeit explizit — der Ausgangspunkt für Value Betting und diszipliniertes Bankroll-Management.

Wie die Umwandlung funktioniert

Alle Umrechnungen laufen über die Dezimalquote. Bruch a/b wird zu a/b + 1 (5/2 → 3.50); amerikanisch +X wird zu X/100 + 1 (+250 → 3.50), -X zu 100/X + 1 (-200 → 1.50). Die implizite Wahrscheinlichkeit ist dann 1 / Dezimalquote. Lesart der Formate: Bruchquoten nennen den Gewinn relativ zum Einsatz, Dezimalquoten die Gesamtauszahlung inklusive Einsatz, amerikanische Quoten den Gewinn pro 100 Einsatz (positiv) bzw. den nötigen Einsatz für 100 Gewinn (negativ).

Häufige Fehler

  • Vorzeichen amerikanischer Quoten falsch lesen: +150 zahlt 150 Gewinn auf 100 Einsatz, -150 verlangt 150 Einsatz für 100 Gewinn — eine Verwechslung verschätzt den Preis um mehr als das Doppelte.
  • Vergessen, dass Bruch- und amerikanische Quoten nur den Gewinn angeben, Dezimalquoten dagegen den Einsatz einschließen — 3/1 entspricht dezimal 4.00, nicht 3.00.
  • Die implizite Wahrscheinlichkeit für die wahre Chance halten: Die Marge bläht sie auf, weshalb die Summe über alle Ausgänge eines Marktes fast immer über 100 % liegt.

Praxisbeispiele

Dezimal zu Bruch und Amerikanisch

Ein europäischer Buchmacher bietet eine Quote von 2,50 auf ein Tennismatch. Geben Sie 2,50 im Dezimalformat ein und der Rechner konvertiert sie in 3/2 als Bruchquote (üblich in Großbritannien) und +150 als amerikanische Quote (üblich in den USA). Die implizierte Wahrscheinlichkeit beträgt 40%. Bei einem Einsatz von 10 € beträgt Ihre potenzielle Rendite 25 € (15 € Gewinn). So können Sie dieselben Quoten über verschiedene regionale Formate hinweg einfach vergleichen.

Amerikanisch zu Dezimal-Umrechnung

Ein US-Sportwettenanbieter listet einen Favoriten mit -200. Geben Sie -200 im amerikanischen Format ein und der Rechner zeigt, dass dies 1,50 dezimal und 1/2 als Bruchquote entspricht. Die implizierte Wahrscheinlichkeit beträgt 66,7%. Bei einem Einsatz von 100 € beträgt Ihre potenzielle Rendite 150 € (50 € Gewinn). Negative amerikanische Quoten repräsentieren immer Favoriten — die Zahl zeigt, wie viel Sie setzen müssen, um 100 $ zu gewinnen.

Quoten bei verschiedenen Buchmachern vergleichen

Buchmacher A bietet 6/4 als Bruchquote auf ein Fußballspiel, während Buchmacher B dieselbe Auswahl mit +140 amerikanisch listet. Rechnen Sie beide um: 6/4 = 2,50 dezimal (implizierte Wahrscheinlichkeit 40%), während +140 = 2,40 dezimal (implizierte Wahrscheinlichkeit 41,7%). Buchmacher A bietet den besseren Wert — 2,50 vs. 2,40 dezimal ergibt 10 Cent mehr pro eingesetztem Euro. Rechnen Sie vor dem Vergleich immer in dasselbe Format um.

Häufig gestellte Fragen

Sie entstanden aus regionalen Wetttraditionen: Bruchquoten stammen von britischen Pferderennbahnen, Dezimalquoten verbreiteten sich mit europäischen Buchmachern und Wettbörsen, weil sich Auszahlungen damit trivial berechnen lassen, und Moneyline-Quoten entwickelten sich im US-Sport. Alle drücken dieselbe Wahrscheinlichkeit aus — nur die Notation unterscheidet sich.

Nein. Die implizite Wahrscheinlichkeit zeigt nur, was der Kurs unterstellt. Für einen Vorteil brauchen Sie eine eigene Einschätzung der wahren Chance: Halten Sie ein Team für 50 % wahrscheinlich (faire Quote 2.00) und der Buchmacher bietet 2.20 (implizit 45,5 %), sind diese 4,5 Prozentpunkte Ihr theoretischer Vorteil. Ohne eigene Einschätzung ist kein Kurs an sich gut oder schlecht.

Jede Dezimalquote hat ein exaktes Bruch-Äquivalent, das aber unhandlich sein kann (1.97 = 97/100). Buchmacher zeigen daher meist den nächstliegenden gebräuchlichen Bruch an. Dieser Rechner rechnet exakt um; weicht ein angezeigter Bruch leicht von der verglichenen Dezimalquote ab, gilt der Preis auf Ihrem Wettschein.

So funktioniert dieser Rechner

Formel:

Implied probability = 1 ÷ decimal odds; Fractional = decimal − 1; American = (decimal − 1) × 100 (or −100 ÷ (decimal − 1))

Rechenbeispiel:

2.50 → implied 40%, fractional 3/2, American +150